Sicherheit

 

HighStep integriert verschiedene Sicherheitsmerkmale, die einen für ein Steigsystem bis dahin unerreichten Sicherheitsstandard bewirken. Generell sind für HighStep zunächst die folgenden Normen und Regularien anwendbar und das System ist unter diesen vom TÜV CE-zertifiziert:

  •  EN 353-1 (Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz)
  •  EN 361 (Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz. Auffanggurte)
  •  EN 362 (Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz. Verbindungsmittel)
  •  98/37/EG (Maschinenrichtlinie)
  •  89/686/EWG (EU Rechtsvorschriften für persönliche Schutzausrüstungen)

 

Das nebenstehende Bild zeigt den Gerätesatz für den mechanischen Selbstaufstieg.

 

Es besteht aus den beiden Pedalen HighStep Easy und dem mitlaufenden Fallschutz HighStep Protector.

 

Alle Geräte laufen in fester Führung auf der HighStep Schiene, welche wiederum fest am Bauwerk angeschraubt ist. Da der Nutzer fest mit dem Steiggerät verbunden ist, läuft er insgesamt

dreifach gesichert an der Schiene.


Betrachtet man die Pedalen des HighStep Easy, erkennt man die Plattformen, auf denen die Füsse des Steigenden mit Hilfe von Bindungen fest fixiert werden.

Während des Klettervorgangs verlässt der Fuss des Nutzers das Steigsystem physisch niemals, anders als beim Steigen von Leitersprosse zu Leitersprosse. Ein Ausrutschen, Danebentreten oder Herunterfallen ist unmöglich. Das Gerät ist stark genug, eine Last von 150kg je Pedale zu tragen. Während die konstruktive Auslegung viel höher ist, ist dieser Wert genügend, um eine Person zu tragen.

Betrachtet man den Protector, so stellt dies die dritte unabhängige Verbindung zwischen Nutzer und Schiene dar. Der Protector ist der Fallschutz und sichert den Nutzer im Falle eines Sturzes an der Schiene. Der Fallschutz läuft frei entlang der Schiene, die er aufgrund der lückenlosen Verbindung zwischen den Schienensegmenten an keiner Stelle unbeabsichtigt verlassen kann. Der Protector ist bis 300 kg belastbar. Während er konstruktiv auf weitaus höhere Werte (1ʹ500 kg) ausgelegt ist, ist die angegebene Belastung ausreichend, um 2 Personen zu tragen, z.B. im Falle einer Rettung.
Zur Sicherheit trägt auch bei, dass im Falle eines Sturzes das Opfer nur insgesamt etwa 60cm tief fallen kann, was der doppelten Länge von

Karabinerhaken plus Falldämpfer entspricht. Der Protector rastet unmittelbar ein und verhindert so einen zu grossen Schock auf den Körper. Ein weiterer Aspekt der Sicherheit – z.B. für die Rettung oder für die Höhenarbeit – ist der im Protector integrierte Hebel. Mit diesem Mechanismus wird der Protector auf der Schiene fixiert, jede Bewegung wird dadurch verhindert. Damit wird der Fallschutz zu einem Ankerpunkt nach EN 795 und kann z.B. ein Rettungsgerät aufnehmen.

 

Betrachtet man die Schiene, so ist Sicherheit auch eine Frage der Entwicklungsparameter. Jedes Schienensegment kann bis zu 5 Tonnen tragen. Zwei Segmente werden verbunden mit einem Verbindungsprofil derselben Stärke. Insgesamt 16 Monobolt Nieten, vibrationsresistent und bekannt aus der Fahrzeugindustrie, halten Schienen und Verbindungsprofil zusammen. Unter diesen Bedingungen entspricht die installierte Schiene der Stärke eines Stahlseils mit wenigstens 15mm Durchmesser. Für ein Steigsystem ist das stark überdimensioniert, aber HighStep ist eben mehr als „nur“ ein Steigsystem.

Die Schiene ist weiterhin mehrfach per Federbügel am Gebäude oder Mast befestigt. Das bedeutet maximierte Redundanz insofern, als dass selbst bei Verlust einer oder mehrerer Anbindungen die Schiene sicher am Bauwerk verbleibt. Nur wenige Anbindungen reichen aus, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Ein weiterer Aspekt der Sicherheit – z.B. für die Rettung oder für die Höhenarbeit – ist der im Protector integrierte Hebel.
Als letzter wichtiger Punkt sei erwähnt, dass Klettern entlang der HighStep Schiene ohne die Original-Steiggeräte unmöglich ist. Unautorisierter Zugang ist damit automatisch verhindert, die Schiene kann demzufolge auch auf Bodenhöhe beginnen und muss nicht verriegelt werden.


Der Nutzen aus dem Vorteil Sicherheit


Nutzen für den Anwender


Für Monteure bedeutet die Verwendung des Steigsystems ganz unmittelbar einen besseren Schutz bei ihrer täglichen Arbeit. Ihr Unfallrisiko sinkt und die Gesundheit bleibt erhalten.

 


Nutzen für den ökonomischen Entscheider


Erhöhte Sicherheit bedeutet eine deutliche Reduzierung des Absturz- und Unfallrisikos. Arbeitgeber, die ihrem Personal das System zur Verfügung stellen, handeln sehr verantwortlich und sind beküm-mert um Leben und Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Langfristig wird sich das in sinkende Unfallfolgekos-ten niederschlagen und die Einsatzfähigkeit des Personals steigern.

 


Nutzen für den technischen Entscheider


Die Verwendung von HighStep vereinfacht die technische Spezifikation zur Anschaffung eines Steig-systems. So kann z.B. auf eine Sicherung der untersten drei Meter als Zugangsschutz verzichtet wer-den, da die Schiene ohne Geräte nicht nutzbar ist. Dies hat auch Einfluss auf die Betreiberhaftpflicht-versicherung. Viele andere Sicherheitsvorkehrungen wie Rückenschutz, zusätzliche Seilsicherung etc., welches bei Leitern meistens benötigt wird, können einfach entfallen.

 

Sicherheitsaspekte der HighStep Schiene und deren Komponenten
EN 353-1 (Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz)
EN 361 (Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz. Auffanggurte)
EN 362 (Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz. Verbindungsmittel)
98/37/EG (Maschinenrichtlinie)
89/686/EWG (EU Rechtsvorschriften für persönliche Schutzausrüstungen)
Sicherheitsaspekte von HighStep Systems.[...]
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